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Webdesignerin arbeitet am Laptop im Home Office – moderne Webdesign Trends 2026

Dein Website Frühjahrsputz

Lesedauer:

4 Minuten

Irgendwann im Jahr passiert es. Du öffnest deine eigene Website – und siehst sie mit fremden Augen. Das Foto ist von vor zwei Jahren. Der Text klingt nicht mehr nach dir. Und diese eine Seite, die du "kurz" überarbeiten wolltest, wartet noch immer.

Das ist kein Versagen. Das ist normal. Websites sind keine starren Objekte – sie wachsen mit dir mit. Oder sie sollten es.

Der Frühling ist ein guter Moment, um mal ehrlich hinzuschauen, weil ein frischer Start sich einfach gut anfühlt. Hier ist, wie du das strukturiert angehen kannst – ohne tagelangen Aufwand.

Start, Stop, Keep – die einfachste Methode für deinen Website-Check

Bevor du anfängst, irgendwas zu verändern, hilft ein klarer Blick auf das, was überhaupt da ist. Dafür gibt es die Start/Stop/Keep-Methode. Drei Spalten, drei Fragen.

Keep: Was funktioniert? Was gefällt dir wirklich? Was passt noch zu dir und deinem Business? Das bleibt.

Stop: Was nervt dich? Was passt nicht mehr? Was hast du schon immer ändern wollen – aber nie gemacht? Das kommt weg.

Start: Was fehlt? Was hättest du schon längst ergänzen sollen? Was hat sich in deinem Business verändert, das noch nirgends auf der Website auftaucht? Das kommt neu rein.

Nimm dir ein leeres Blatt Papier – oder ein Canva-Board, wenn du digital denkst – und geh deine Website Seite für Seite durch. Was würdest du in welche Spalte schreiben?

Was konkret auf den Prüfstand gehört

Texte & Angebot

Klingt das noch nach dir? Hat sich dein Angebot verändert – neue Pakete, andere Preise, neue Zielgruppe? Sind Texte noch aktuell, oder redest du da noch über ein Angebot, das du gar nicht mehr machst?

Gerade bei Über-mich-Seiten passiert das schnell. Du hast dich weiterentwickelt, aber die Seite zeigt noch, wer du vor zwei Jahren warst.

Fotos & Bilder

Siehst du noch so aus wie auf den Fotos? Stockbilder, die du mal schnell eingefügt hast – passen die noch zur Stimmung, die du heute vermitteln willst? Bilder veralten schneller als Texte.
Falls deine Website schon länger nicht mehr aktuell wirkt – hier erkläre ich, woran du es erkennst.

Testimonials & Portfolio

Hast du neue Kundenstimmen gesammelt, die noch nirgends stehen? Projekte abgeschlossen, die du zeigen könntest? Frische Referenzen bauen Vertrauen – und zeigen, dass du aktiv bist.

Footer & Details

Steht da noch 2023 im Copyright? Stimmen alle Links noch? Gibt es Seiten, die du schon längst nicht mehr brauchst – die aber noch im Menü stehen? Das sind kleine Dinge, die aber trotzdem auffallen.

Der Technik-Check – unterschätz ihn nicht

Das Schöne am Frühjahrsputz ist, dass er ein guter Moment für den Technik-Check ist. Nicht weil er spannend ist – sondern weil er wichtig ist und gerne vergessen wird.

Erstmal ein Backup machen. Klingt banal. Wird trotzdem oft übersprungen. Bevor du anfängst, irgendwas zu ändern: Backup. Immer.

Plugins ausmisten. Jedes Plugin, das du nicht aktiv nutzt, ist ein Sicherheitsrisiko und eine potenzielle Fehlerquelle. Raus damit.

Updates durchführen. WordPress, Theme, Plugins – alles auf den neuesten Stand bringen. Am besten nach dem Backup.

Spam-Kommentare löschen. Falls du Kommentare aktiviert hast – einmal durchsehen und aufräumen.

Mediathek aufräumen. Bilder, die nirgends mehr verwendet werden, nehmen Speicherplatz weg und bremsen im schlimmsten Fall deine Ladezeiten. Einmal durchgehen und nicht mehr genutzte Dateien löschen.

Passwörter ändern. Wann hast du das zuletzt gemacht? Eben. Einmal im Jahr reicht – aber dann bitte wirklich.

Ladezeiten prüfen. Google PageSpeed Insights ist kostenlos und zeigt dir in zwei Minuten, wo es hakt. Besonders nach dem Hinzufügen neuer Bilder oder Plugins lohnt sich ein Blick.

Kaputte Links checken. Über das Jahr sammeln sich tote Links an – auf interne Seiten, die du gelöscht hast, oder externe Quellen, die verschwunden sind. Ein kostenloser Broken Link Checker findet sie schnell.

Was danach passiert

Es gibt dieses Gefühl, wenn du nach dem Frühjahrsputz durch deine Wohnung läufst. Alles ist noch genau gleich – aber irgendwie leichter. Klarer. Frischer.

Mit deiner Website ist das genauso. Du musst nicht alles neu bauen. Manchmal reicht es, das Alte ehrlich anzuschauen, das Überflüssige loszulassen – und das zu ergänzen, was schon längst fehlt.

Und dann kannst du den Link wieder gerne teilen.

Und falls du wissen willst, was eine veraltete Website dich kostet – das hier ist der Artikel dazu.

Du merkst beim Durchgehen, dass deine Website mehr als einen Frühjahrsputz braucht? Dann schau dir die DiviStyle Templates an – designed für Unternehmerinnen, die wissen, dass der erste Eindruck zählt.

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Als Webdesignerin & Gründerin von DiviStyle unterstütze ich Unternehmer:innen dabei, mit authentischen Websites online sichtbar zu werden.

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